Netzanschluss- und Vergütungsfragen bei einer 700 kWp PV-Anlage

  • Zeitraum: 2025
  • Art: Beratung
  • Auftraggeber: Open Phone Net AG

Themen: Netzanschluss · PV · Regulierung

Grössere PV-Anlagen erfordern häufig eine Verstärkung des bestehenden Stromnetzes. Gesetzlich ist vorgesehen, dass die Kosten für notwendige Verstärkungen der Anschlussleitung von der Parzellengrenze bis zum Netzanschlusspunkt vom Netzbetreiber übernommen werden, während die verbleibenden Kosten auf privatem Grund beim Produzenten liegen. Der Netzbetreiber muss zudem verschiedene Anschlussvarianten erarbeiten und die wirtschaftlich günstigste Lösung umsetzen – definiert als jene mit den niedrigsten Gesamtkosten, die den technischen Vorschriften entspricht. Für den Produzenten ist entscheidend, welche Variante gewählt wird, da davon sowohl der Standort des Netzanschlusspunktes als auch der Anspruch auf Vergütungen abhängt.

Für eine 700 kWp PV-Anlage im Kanton Schaffhausen wurde zunächst die Anschlusssituation analysiert. Anschliessend wurden die vom Netzbetreiber vorgeschlagenen Lösungen auf ihre Vergütungsmöglichkeiten geprüft. In den folgenden Gesprächen mit dem Netzbetreiber werden vorteilhafte Varianten diskutiert, um die rechtlichen Ansprüche des Produzenten zu stärken.

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